Es kommt vor, dass das Arbeiten mit dem CSB plötzlich langsam wird.
Hierzu gibt es ganz unterschiedliche Gründe, die dieser Beitrag behandelt.
Vorab 1: ein Update + Reorglauf ist bei einer Fehleranalyse meist hilfreich und kann ggf. bereits bekannte Programmfehler lösen, die in Ihrer Version noch vorhanden waren.
Vorab 2: stürzt das CSB mit einer roten Fehlermeldung ab, sichern Sie diese bitte vorab, damit diese unter Umständen durch unsere Programmierung überprüft werden kann. Darüber hinaus notieren Sie bitte die Uhrzeit des Absturzes, die Station und den genauen Programmpunkt, den Sie ausgewählt hatten.
Ausgangslage 1:
CSB liegt auf einem File-/Applikationsserver und die Nutzer greifen per SMB-Netzlaufwerk auf das CSB zu.
Hinweis: wenn mehr als eine Station über ein SMB-Netzlaufwerk arbeitet, kommt es durch eine Besonderheit des SMB-Protokolls zu Verlangsamungen größerer Auswertungen oder beim Einlesen großer Preisdateien. Hier bietet es sich an, einen Automatismus am Server einzurichten.
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S2 Status prüfen
Wenn bei einer installierten S2, diese beendet ist, wird das CSB an einigen Stellen deutlich langsam.
Hierzu unter 9-2 den Status prüfen:
Ist der Status = Beendet, dann die S2 über den Button "S2 starten" starten:
Wenn der Start ohne Erfolg ausbleibt, dann wenden Sie sich bitte in dem Fall an den CSB-Support.
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TSE prüfen:
Sollte das CSB langsam starten, in den TSE-Notfallmodus fallen, oder beim Buchen von Rechnungen lange benötigen, kann hier die TSE ein Problem sein.
Dazu sichten Sie zuerst den Speicherort des TSE-Dienstes über 9-4-1 Reiterkarte 3
Nun kennen wir den Ausführungsort des TSE-Dienstes. Wir öffnen die Dienstverwaltung an dem PC/Server und starten den "CSB TSE Service" diesen mittels Rechtsklick neu:
Wenn der Start ohne Erfolg ausbleibt, dann wenden Sie sich bitte in dem Fall an den CSB-Support.
Im nächsten Schritt prüfen Sie bitte die Auslastung des TSE-Sticks. Dazu öffnen Sie bitte den Ressourcenmonitor:
Navigieren zu Datenträger, öffnen dort den Bereich "Speicher" und beobachten den Bereich "Aktive Zeit in %". Dieser Wert dürfte nicht deutlich über 10-20 liegen. Ansonsten gibt es wahrscheinlich ein Problem mit dem TSE Stick.
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Netzwerkgeschwindigkeit prüfen:
Damit das CSB performant arbeiten kann, benötigt die Anwendung durchgehend eine Netzwerkgeschwindigkeit von 1GBit/s.
Hier können Sie die anliegende Geschwindigkeit prüfen:
Gehen Sie dazu in die Systemsteuerung und klicken Sie auf "Netzwerk und Internet", dann auf "Netzwerk- und Freigabecenter" und dort auf den Verbindungstyp:
Es öffnet sich folgendes Fenster, in dem die Übertragungsrate dargestellt wird:
Besonderheit: sollte zwischen Ihrem PC und dem Server mehr als 1 Netzwerkswitch vorhanden sein, kann es sein, dass die Übertragungsrate mit 1GBit/s angegeben ist, aber nur 100MBit/s an Durchsatz erreichen.
Bitte kopieren Sie nun eine große Datei (bspw. die dnmotall.exe) aus dem PRG Verzeichnis in ihren lokalen Download-Ordner. Es sollten Übertragungsgeschwindigkeiten von etwa 100 MB/s erreicht werden:Sollte das Ergebnis bei nur knapp 10 MB/s liegen, haben Sie eine effektive Netzwerkgeschwindigkeit von 100 MBit/s und somit nur 1/10 der empfohlenen Geschwindigkeit.
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Virenschutz prüfen:
Da das CSB eine Branchensoftware ist, sind wir für Virenscanner unbekannt und werden im laufenden Betrieb dauerhaft gescannt. Dieses führt zu Verzögerungen, die teilweise extrem ausfallen können - bis hin zu einem Absturz des CSB. Es ist wichtig, dass die Scanner an allen Stationen und dem Server eingerichtet sind.
Hier finden Sie die Anleitung zum Einstellen Ihres Scanners: Welche Ausnahmen müssen bei Virenscanner / Firewall definiert sein?
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lokale Ressourcen der Station/des Servers prüfen:
Sollte die Station selber bspw. über keinen ausreichenden Arbeitsspeicher verfügen, oder die CPU voll ausgelastet ist. Dazu bitte den Taskmanager öffnen und die Auslastung prüfen:
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Station ist viele Tage ohne Neustart aktiv (nur Windows 10/11):
In dem vorherigen Screenshot im Taskmanager ist ersichtlich, dass das System bereits über 32 Tage aktiv ist. Das kann zu Problemen führen. Bitte einen Neustart der Station durchführen. Herunterfahren ist nicht dasselbe und erzeugt nur einen Ruhezustand.
PS: Serverbetriebssysteme sind dazu ausgelegt, mehrere Monate ohne Neustart fehlerfrei zu arbeiten und sind hier nicht gemeint.
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Uhrzeit des Systems sind nicht synchron:
wenn die Uhrzeiten zwischen Server und CSB Stationen nicht synchron sind, kann es bspw. in einer Domäne zu unvorhergesehenen Problemen kommen. Bitte sorgen Sie dafür, dass alle Computer/Server denselben Zeitserver (NTP) verwenden und der sich mit dem Internet abgleicht.
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Netzlaufwerk wurde falsch per GPO/GPP verbunden:
Da die Stationen eine dauerhafte Verbindung zu ihrem Netzlaufwerk benötigen, ist eine Einbindung per GPO/GPP nur mit der Aktion "Aktualisieren" einzubinden:
Sollte hier bspw. "Ersetzen" ausgewählt sein, dann wird das Netzlaufwerk bei jeder Anwendung der Gruppenrichtlinien getrennt und wieder neu verbunden. Dieses führt in der Regel zu Abstürzen, die alle 20-30 vorkommen können.
Dieses Verhalten lässt sich simulieren, indem man an der betroffenen Station eine Kommandozeile öffnet und dort den Befehl "gpudpate /force" ausführt.
Während dessen kann im Explorer beobachtet werden, ob die verbundenen Netzlaufwerke kurz "zittern". Das kann ein Hinweis auf falsch eingebundene Netzlaufwerke sein.
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Berechtigungen überprüfen:
Sollte bspw. das CSB nicht starten können und ohne Fehlermeldung abstürzen, dann kann es an den Berechtigungen der Freigabe liegen.
Hier eine Anleitung, wie man das kontrolliert: Wie überprüfe ich die Windows Freigabe?
- Sollten alle vorherigen Punkte keinen Erfolg haben, dann lohnt sich ein Blick in das Windows Ereignisprotokoll. Dort kann durch den EDV-Betreuer ggf. ein anderweitiges Problem identifiziert werden.
Ausgangslage 2:
CSB liegt auf einem Terminalserver:
Hier werden vorab dieselben Bereiche geprüft, wie in Ausgangslage 1 beschrieben.
- Nutzersessions der Anwender prüfen und ggf. beenden:
Es kommt vor, dass Anwender per RDP arbeiten und das CSB öffnen, dann jedoch ihre Session schließen und vergessen. Dadurch kann es dazu kommen, dass das CSB nicht auf die geöffneten Daten zugreifen kann.
Hier muss der Anwender entweder seine Session sauber beenden, oder diese muss über den Taskmanager mittels Rechtsklick beendet werden:
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